(djd/nl). Käsefans sind in Deutschland im Schlaraffenland: Bei weit über 150
deutschen Käsesorten ist Abwechslung garantiert. Aber wie bleibt der
geliebte Käse möglichst lange frisch und appetitlich? Wir haben Tipps von
Käse-Experten gesammelt.
Nach der Herstellung reift Käse stetig weiter - es kommt also darauf an, ihn
richtig zu lagern. Wärme beschleunigt den Reifungsprozess, daher sollte Käse
immer im Kühlschrank aufbewahrt werden. Ideal sind das mittlere und obere
Fach: Dort ist es trocken und kühl, aber nicht zu kalt. Weich- und
Frischkäse hält sich dort mehrere Tage, Schnitt- und Hartkäse über eine
Woche.
Über die ideale Verpackung für Käse wird oft diskutiert. Fachleute empfehlen
für die Lagerung Käsepapier, das aus einer Folienschicht und einer Lage
Papier besteht. Die Folie verhindert, dass der Käse durch Kontakt mit
Sauerstoff "anläuft", das Papier lässt dennoch einen Luftaustausch zu.
Hartkäse kann auch in Alufolie, halbfester und Schnittkäse sollte in
Frischhaltefolie aufbewahrt werden. Weichkäse ist besser in einer
Frischhaltebox aufgehoben. Eine Käseglocke eignet sich allenfalls, um Käse
kurzfristig vor Austrocknung und zu starker Erwärmung zu schützen. A propos
erwärmen: Käse sollte mindestens eine halbe Stunde vor dem Verzehr aus der
Kühlung genommen werden, denn erst bei Zimmertemperatur entfaltet er sein
volles Aroma und lässt sich vollendet genießen.